Mitgliederversammlung
Protokoll der Mitgliederversammlung des BDH-Landesverbandes Hessen
am: 08.04.2011
Zeit: 15.15 – 16.35 Uhr
Ort: Johannes-Vatter-Schule, Friedberg
Teilnehmer: siehe Anlage
Herr Drach begrüßt die Mitglieder und eröffnet die Mitgliederversammlung. Er begrüßt die Bundesvorsitzende des BDH, Frau Maria Wisnet sowie die neuen Mitglieder aus Friedberg, Frau Staege und Frau Rodenbach. Herrn Gottfried Herrmann, der im Juni 2010 verstarb, wurde mit einer Gedenkminute gedacht. Die Mitgliederversammlung hat keine Änderungen zur Tagesordnung.
TOP 1: Protokoll der Mitgliederversammlung vom 28.05.2010
Herr Drach informiert, dass das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung auf der Homepage des BDH einzusehen war. Es gab keine Rückmeldungen. Das Protokoll wird von der Mitgliederversammlung ohne Änderungen verabschiedet.
TOP 2: Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden
2010 Fortbildung: „Elternarbeit unter systemischem Blickwinkel“ vom 28.05.2010 Die vor der Mitgliederversammlung angebotene Fortbildung wurde als sehr positiv rückgemeldet. Der Standort Friedberg wird für solche Veranstaltungen aus logistischen Gründen bevorzugt.
2010 Fortbildung: „Inklusion aus Sicht von Schülern und Schülerinnen mit Hörschädigung“ Schule am Sommerhoffpark in Frankfurt 15.09.2010
Frau Wisnet eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag zu den aktuellen Entwicklungen zur Thematik der Inklusion. In verschiedenen Arbeitsgruppen wurde angeregt unter verschiedenen Leitfragen zur Inklusion diskutiert. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen sind auf der Homepage des Landesverbandes einzusehen. Fachspezifische Fortbildung „Feuersteintagung“ Die vom Bund organisierte Tagung auf Burg Feuerstein wird organisatorisch durch das hessische Vorstandsmitglied Frau Lunemann unterstützt. Herr Drach dankt Frau Lunemann für ihren Einsatz und ihr Engagement. Frau Lunemann berichtet von einer erfolgreichen Tagung mit etwa 100 TeilnehmerInnen. Sie betont die besonders günstige Teilnehmergebühr. Durch die Zusammenlegung einiger Ausstellerfirmen fallen in 2011 nicht genügend Finanzmittel an, um einen ähnlich günstigen Teilnehmerbeitrag halten zu können. Frau Lunemann betont die positive Rückmeldung zum thematischen Angebot und der Durchführung der Arbeitsgruppen. Die nächste Feuersteintagung findet vom 20. – 24.11.2011 statt. In 2012 wird sie im 23. – 27. 09.2012 September terminiert sein. Die Anmeldung zur Tagung ist über die Homepage www.feuersteintagung.de möglich. Das Programm wird in den nächsten Wochen auf der Homepage einzusehen sein. Thematische Auszüge aus dem Programm sind minimale Hörschädigungen ,Workshop von Herrn Drach und Frau Böttcher, sowie Herrn Diller zum Forschungsprojekt des Leseerwerbs bei hörgeschädigten Kindern.
AG- Vorklasse
Frau Dietz berichtet über die Treffen der AG Vorklasse. Die AG Vorklasse trifft sich einmal im Halbjahr abwechselnd an allen vier hessischen Standorten der Schulen für Hörgeschädigte. In der Regel besteht die AG aus einer fest bestehenden Gruppe. Zu den Sitzungen werden jeweils Referenten eingeladen. Inhaltliche Schwerpunktthemen waren u.a. Testverfahren, Diskussionen über pädagogische Arbeitskonzepte sowie ein informeller Austausch. Frau Lunemann wünscht, dieses Fortbildungsangebot an alle Angestellten im Bereich der VK weiterleiten und hausintern anbieten zu können. Der BDH unterstützt diese Treffen mit 50€ Fahrtkostenzuschuss pro Treffen.
Landesweite AG zur Umsetzung der EU- Behindertenrechtskonvention
Auf Initiative des HKM und HSM startete im Oktober 2010 die Arbeitsgruppe in Butzbach. Das erste Treffen war eine Zusammenkunft aller Verbände; daraus resultierte eine Arbeitsgruppe bestehend aus 16 – 20 Verbänden. Der BDH ist Mitglied dieser Arbeitsgruppe. Ziel der AG ist die Postitionierung des Landes bezüglich Inklusion.
Verbändeübergreifende Fortbildungsveranstaltung „Inklusion – so kann´s gehen“ am 14.05.2011 in Gießen
In 2010 startete eine verbändeübergreifende Fortbildung zur Thematik der Inklusion in der Reinhardswaldschule. Die Teilnahme der BDH Mitglieder war sehr gering, da die vorhandenen Teilnehmerplätze schnell an andere Verbände vergeben waren. Dieses Jahr erfolgt die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe am 14.05.2011 in Gießen. Die Fortbildung findet mit dem GGG (gemeinnütziger Verband Gesamtschule), Grundschulverband, BDH sowie DGS und VDS gemeinsam statt. Ziel der verbändeübergreifenden Arbeit ist es, die allgemein bildenden Schulen mit in die Inklusionsdiskussion einzubeziehen. Es werden etwa 200 Teilnehmerplätze zur Verfügung stehen. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage des VDS. Bei 180 Anmeldungen werden weitere 20 Plätze für GrundschulkollegInnen freigehalten. Weitere Anmeldungen finden dann über ein Nachrückverfahren statt. Der BDH bietet ein einstündiges Forum zu Leitfragen bezüglich der Thematik „Inklusion aus Sicht von Schülerinnen und Schülern mit Hörschädigung“ an. Ein weiterer Workshop des BDH wird zur Thematik der Außenklassen vom Ehepaar Bischof aus Stegen angeboten.
Bundesvorstandsarbeit
Herr Drach nahm an der Bundesvorstandssitzung in Güstrow teil. Der Bundeskongress in 2012 findet vom 04.-06.05.2012 in Aachen statt. Das Thema wird lauten: „Bildung: ein Menschenrecht“. Der Veranstaltungsort ist das Unigelände, das sehr zentral gelegen ist.
Personalia
Der LV Hessen zählt derzeit insgesamt 68 aktive Mitglieder,davon sind 3 Zugänge, 1 Abgang und 18 Rentner. Davon sind 8 Mitglieder aus anderen Bereichen. Zwei der gesamten Mitglieder sind aus Thüringen und Sachsen- Anhalt und werden derzeit als Mitglieder in Hessen gezählt. Thüringen wird einen neuen Landesverband gründen, zu dem die beiden Mitglieder dann wechseln werden. Herr Drach schildert das positive Voranschreiten eines Generationenwechsels innerhalb der Mitgliederliste.
Aktivitäten hessischer LV- Mitglieder auf Bundesebene
Frau Wisnet begleitet das Amt der Bundesvorsitzenden des BDH. Herr Drach ist Mitglied im Internationalen Büro für Audiophonologie (BIAP), er leitet den Arbeitskreis Süd Pädagogische Audiologie und arbeitet im Bundesarbeitskreis für Pädagogische Audiologie mit. Frau Lunemann zeichnet sich verantwortlich für die Organisation der Feuersteintagung. Weiterhin war sie Mitglied im Arbeitskreis Integration. Für ihre Nachfolge im Arbeitskreis hat sich Frau Meyer- Büchling bereit erklärt. Herr Pfaffhausen arbeitet mit bei der Erstellung der neuen BDH- Broschüre für hörgeschädigte Kinder mit Mehrfachbehinderungen.
Ausblick / Ziele
Der BDH setzt sich für die Wiederaufnahme der länderübergreifenden Tagung, die in 2010 zur Thematik Arbeitslehre nicht durchgeführt werden konnte, ein. Die Konzepte liegen dem BDH vor und eine Reaktivierung ist sehr wünschenswert.
Der BDH plädiert für eine Fortsetzung der intensiven Zusammenarbeit mit anderen Landesverbänden zum gemeinsamen Austausch.
Die Werbung neuer Mitglieder soll weiter forciert werden. Ein Flyer mit der Darstellung der Arbeitsfelder und Ziele des BDH soll angestrebt werden. Darüber hinaus ist angedacht, dass der LV Hessen die Kosten für ein Jahresabo der Hörpäd für neue Mitglieder übernimmt.
Der BDH möchte in 2011 eine Fortbildungsreihe zur Thematik „Audiologie und Diagnostik“ anbieten. Der BDH sieht den Bedarf für Anwenderseminare. Zur Thematik der Audiologie war die Firmen HörTech aus Oldenburg sowie die Firma Auritec aus Hamburg als Ansprechpartner angedacht. Die Kostenvoranschläge sind jedoch finanziell für den BDH allein nicht umsetzbar. Herr Drach wird diesbezüglich Kontakt zur Firma auritec aufnehmen. Frau Dettmer erläutert, dass ein Anwenderseminar in den Bereichen Sprache und Kognition durch eigene Ressourcen der Schulen organisatorisch planbar wäre. Vorstandssitzungen Der Landesverband Hessen trifft sich regelmäßig alle zwei Monate abwechselnd an allen vier hessischen Schulen für Hörgeschädigte. Die Präsenz des BDH vor Ort wird als sehr positiv bewertet. Herr Drach dankt dem Vorstand für seine konstruktive Zusammenarbeit.
TOP 3: Bericht der Kassenwartin
Frau Dettmer verteilt den Kassenbericht zur Einsicht und erläutert den Kassenbericht ausführlich.
TOP 4: Bericht der Kassenprüfer
Die Kassenprüfer Mertineit und Scheffer bestätigen, dass alle vorgelegten Unterlagen fachlich und rechnerisch korrekt sind.
TOP 5: Entlastung des Vorstandes
Herr Mertineit stellt den Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Dieser wird von den Anwesenden ohne Gegenstimme, bei 4 Enthaltungen einstimmig angenommen.
TOP 6: Wahl der Kassenwartin / Wahl der Schriftführerin
Wahl der Kassenwartin:
Als einzige Kandidatin stellt sich Frau Dettmer zur Wahl. Sie wird bei einer Enthaltung einstimmig zur Kassenwartin gewählt. Sie nimmt die Wahl an.
Wahl der Schriftführerin:
Als einzige Kandidatin stellt sich Frau Gonther zur Wahl. Sie wird bei einer Enthaltung zur Schriftführerin gewählt. Sie nimmt die Wahl an.
TOP 7: Wahl der Kassenprüfer
Frau Dettmer dankt den beiden Kassenprüfern. Herr Scheffer scheidet turnusgemäß in diesem Jahr aus dem Amt des Kassenprüfers aus. Herr Drach bedankt sich herzlich für seine Unterstützung. Als Kandidatin stellt sich Frau Brabetz. Die Mitgliederversammlung wählt Frau Brabetz einstimmig bei einer Enthaltung zur 2. Kassenprüferin für das Jahr 2012. Herr Mertineit bleibt weiterhin im Amt.
TOP 8: Anregungen und Vorschläge für die Jahresarbeit
• Frau Meyer- Büchling regt eine Fortbildungsveranstaltung an, zur Elternarbeit in der Föma, zur Elternarbeit nach Mutzeck, zur kollegiale Fallberatung und der systemischer Blick zur Elternarbeit, um sich weiter zu professionalisieren.
• Frau Wisnet befürchtet den Qualitätsverlust des Unterrichts für hörgeschädigte Kinder durch Mangel an Fachpädagogen.
• Sie sieht die dringende Notwendigkeit der politischen Aktivität, dass auch zukünftig Hörgeschädigtenpädagogen in Hessen vorhanden sind. Die Idee einer fachspezifischen Weiterbildungsmaßnahme zum Hörgeschädigtenpädagogen in Hessen ist denkbar.
• Frau Dettmer berichtet von einer Schulleiterdienstversammlung, auf der ein Bericht der inklusiven Bestrebungen in NRW vorgestellt wurden. In seinen Schilderungen werden die Schüler in der Inklusion durch Lernbegleiter unterstützt. Frau Dettmer sieht diese Entwicklung sehr kritisch und befürchtet den Qualitätsverlust im inklusiven Unterricht durch nicht fachlich ausgebildete Lernbegleiter.
• Frau Meyer- Büchling erfragt die Position des BDH bezüglich der Inklusion. Herr Drach erläutert die Stellungnahme des BDH, die auf der Homepage einzusehen ist.
• Frau Wolfheimer erachtet die Vernetzung von hörnix mit der Ambulanz, die als positiv gewertet wird. Weiterhin wünscht Sie einen Austausch der Kollegen zur Erarbeitung der Curricula „Hörgeschädigtenkunde“.
• Frau Dettmer schildert die negative Tendenz der Kooperation mit dem CIC und wünscht die Besprechung dieser Thematik auf Ebene der Schulleiter. Frau Wisnet bringt den Vorschlag ein, dass man im Einzelfall mit dem CIC als Schule/Beratungsstelle besprechen sollte.
• Frau Wolfheimer spricht sich für eine vermehrte Präsenz und Aufklärung zur Thematik der Hörschädigung aus. Herr Drach überdenkt verschiedene Organisationsmöglichkeiten. Frau Wisnet schlägt einen offenen pädagogischen Arbeitskreis für für Fömalehrer / Ambulanzlehrer (neben dem Treffen der Fömateams) vor.
TOP 9: Verschiedenes
• Frau Wisnet gibt den Termin des FEAPDA- Kongresses bekannt. Die FEAPDA findet vom 21.– 23.10.2011 in St. Michielsgestel statt. Das Thema ist „Lesen und Schreiben“ / „Lesekompetenzen“. Die Website der FEAPDA wird in den nächsten Wochen das Programm einstellen. Frau Wisnet erläutert die Möglichkeit, die Kosten für die Teilnahme an der FEAPDA über Comenius abrechnen zu können. 30 Teilnehmer können teilnehmen. Die Schriftführung wird derzeit durch Frau Wisnet abgedeckt. Eine neue Schriftführerin wird gesucht.
Herr Drach bedankt sich für die angeregte Diskussion, wünscht ein schönes Wochenende und schließt die Mitgliederversammlung.
Schwalmstadt, 08.04.2011 S. Gonther (Schriftführerin)
Protokoll der Mitgliederversammlung des BDH-Landesverbandes Hessen
am: 28.05.2010
Zeit: 15.00 – 16.35 Uhr
Ort: Johannes-Vatter-Schule, Friedberg
Teilnehmer: siehe Anlage
Herr Drach begrüßt die Mitglieder und eröffnet die Mitgliederversammlung. Er begrüßt die Bundesvorsitzende des BDH, Frau Maria Wisnet, sowie die anwesenden neuen Mitglieder Frau Brabetz, Frau Pfaffe – Bennert und Frau Mattner. Frau Leineweber und Frau Gobrecht werden als abwesende Neumitglieder herzlich begrüßt. Die Mitgliederversammlung hat keine Änderungen zur Tagesordnung.
TOP 1: Protokoll der Mitgliederversammlung vom 24.04.2009
Herr Drach informiert, dass das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung im Internet nur zeitweise einzusehen war. Aufgrund technischer Probleme musste die Homepage komplett neu bearbeitet werden und die Mitgliederversammlung konnte das Protokoll im Vorfeld leider nicht lesen. Frau Gonther liest das Protokoll in Auszügen vor. Es wird von der Mitgliederversammlung ohne Änderungen verabschiedet.
TOP 2: Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden
Vorstandssitzungen
Der Landesverband Hessen trifft sich regelmäßig alle 2 Monate abwechselnd an allen vier hessischen Schulen für Hörgeschädigte. Die Präsenz des BDH vor Ort wird als sehr positiv bewertet. Herr Drach dankt dem Vorstand für seine konstruktive Zusammenarbeit.
Fachspezifische Fortbildung „Feuersteintagung“
Die vom Bund organisierte Tagung auf Burg Feuerstein wird organisatorisch durch das hessische Vorstandsmitglied Frau Lunemann unterstützt. Frau Lunemann berichtet von einer erfolgreichen Tagung. Von 100 TeilnehmerInnen waren 11 aus Hessen, 47 TeilnehmerInnen Mitglieder des BDH, sowie 53 Nichtmitglieder. Die Mitglieder hatten die Möglichkeit eine Kostenrückerstattung von 15€ zu beantragen, sowie den Vorteil der vergünstigten Teilnehmergebühr. Im Jahr 2010 findet die Tagung vom 24. – 28.10. statt. Das Programm ist weitgehend erstellt und soll noch vor den Sommerferien an den Schulen aushängen. Nähere Informationen können unter http://www.feuersteintagung.de/ oder unter der Bundeshompage des BDH eingesehen werden. Frau Wisnet erläutert, dass die Arbeit des BDH neben einem Infotisch, auch durch kurze Präsentationen über die Verbandsarbeit dargestellt wird. Vorgesehene Themen der Tagung sind u. a. Raumakustik, Linguistik, Theater, AVWS und vieles mehr.
Verbändeübergreifende Fortbildungen Am 08.03.2010 fand in der Reinhardswaldschule eine verbändeübergreifende Tagung des VDS, DGS, AfL und BDH zum Thema „Inklusion- Wie kann das gehen?“ statt. Die Veranstaltung war sehr schnell ausgebucht, wodurch nur eine geringe Anzahl der BDH- Mitglieder teilnehmen konnte. Frau Dr. Hirschberg vom dt. Institut für Menschenrechte eröffnete die Veranstaltung. Am Nachmittag konnten die TeilnehmerInnen an Workshops zu unterschiedlichen Themen teilnehmen. Herr Drach bot gemeinsam mit Herrn Schleicher und Herrn Lux einen Workshop zur Thematik „Integration bei hör- und sehgeschädigten Kindern“ an. Als Anregung wurde aufgenommen, dass bei einer Fortsetzung der Tagung in 2011, eine vorgegebene Anzahl der Teilnehmer pro Verband angeboten werden sollte, um allen Verbänden gleich gerecht werden zu können.
AG- Vorklasse
Die AG Vorklasse trifft sich einmal im Halbjahr abwechselnd an allen vier Standorten der Schulen für Hörgeschädigte. Bisherige Themen waren unter anderem Montessoripädagogik sowie Diagnostik. Das nächste Treffen findet am 07.10.2010 an der Schule am Sommerhoffpark in Frankfurt am Main statt. Thema hier ist der Umgang mit Kindeswohlgefährdung.
Bundesvorstandsarbeit
Im Mai 2012 findet der Bundeskongress in Aachen statt. Herr Drach nahm als Vorsitzender des LV Hessen an den Vorbereitungstreffen teil. Der Kongress steht unter dem Thema: „Bildung – ein Menschenrecht“ und findet in den Räumen der RWTH in Aachens Innenstadt statt. Die Mitgliederversammlung wird aufgefordert, Ideen und Wünsche bezüglich der inhaltlichen Gestaltung an den LV Hessen zu richten, der diese an den Bund weiterleiten wird. Der Bundesvorstand sucht noch immer eine Person für das Amt des Kassierers. Der geschäftsführende Vorstand besteht derzeit aus fünf Personen. Frau Fuchsmann führt die Aufgaben als Kassiererin fort, bis eine Nachfolge gefunden wird.
Personalia
Der LV Hessen zählt derzeit 67 aktive Mitglieder, 17 Rentner sowie 8 Mitglieder aus anderen Bereichen. Neue Mitglieder sind Frau Brabetz, Frau Leineweber, Frau Mattner, Frau Pfaffe- Bennert und Frau Gobrecht. Im vergangenen Jahr sind 3 Mitglieder ausgetreten. Herr Drach schildert das positive Voranschreiten eines Generationenwechsels.
Aktivitäten hessischer LV- Mitglieder auf Bundesebene
Frau Wisnet begleitet das Amt der Bundesvorsitzenden des BDH. Herr Drach ist Mitglied im Internationalen Büro für Audiophonologie (BIAP), er leitet den Arbeitskreis Süd Pädagogische Audiologie und arbeitet im Bundesarbeitskreis für Pädagogische Audiologie mit. Er erläutert die zukunftsweisenden Aufgaben der Arbeitskreise Audiologie und verweist auf die Ergebnisse des AKs auf der Bundeshomepage. Frau Lunemann zeichnet sich verantwortlich für die Organisation der Feuersteintagung. Weiterhin ist sie Mitglied im Arbeitskreis Integration. Frau Lunemann wirbt für eine Nachfolge (BDH Mitglied) im Arbeitskreis Integration auf Bundesebene. Sie wird aus diesem Arbeitskreis ausscheiden. Das nächste Treffen findet im Herbst 2010 in München statt Herr Pfaffhausen arbeitet mit bei der Erstellung der neuen BDH-Broschüre für hörgeschädigte Kinder mit Mehrfachbehinderungen, die Ende des Jahres erscheinen wird. Homepage Die Seiten des LV-Hessen wurden mit einem neuen Konzept (joomla) überarbeitet. Sie sind derzeit in ihrer Grundstruktur vorhanden und werden weiter ausgebaut. Der LV Hessen nimmt Ideen, Wünsche und Anregungen zur Gestaltung der Homepage gern entgegen. Die Ergebnisse der heutigen Fortbildungsveranstaltung sowie der Mitgliederversammlung werden auf der Homepage zum Download bereitgestellt.
Arbeitsvorhaben für das Jahr 2010/ Ausblick
Der LV Hessen organisiert eine weitere Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Inklusion bei hörgeschädigten Kindern“ für den 15.09.2010 um 14.00 Uhr in der Schule am Sommerhoffpark in Frankfurt. Frau Maria Wisnet wird in einem Einstiegsreferat über den aktuellen Stand Diskussion der Inklusion bei hörgeschädigten Kindern berichten. Im Anschluss soll die Möglichkeit eines Diskussionsforums gegeben werden (vgl. auch TOP 9 Anregungen für die Jahresarbeit).
Länderübergreifende Fortbildungen
Die Gelder für die länderübergreifende Fortbildung stehen auf Abruf bei der Arbeitsstelle für Schulentwicklung und Projektbegleitung im HKM zur Verfügung. Derzeit fehlen geeignete Initiatoren, um die Fortbildungen zu planen. Luxemburg zeigt Bereitschaft, an den Veranstaltungen teilnehmen zu wollen.
Werbung
Der LV Hessen überlegt derzeit eine Werbeaktion, mit der neu beworbene Mitglieder für ein Jahr ein Freiabo der Hörpäd beziehen könnten. Flyer Der LV Hessen überlegt die Erstellung eines Flyers zur Thematik – Was spricht für den Eintritt in den BDH? Ideen können an den LV weitergeleitet werden. Herr Hohl regt an, weitere Arbeitskreise finanziell zu unterstützen, um neue Mitglieder zu werben.
TOP 3: Bericht der Kassenwartin
Frau Dettmer verteilt den Kassenbericht zur Einsicht. Sie erläutert den Kassenbericht ausführlich. Insgesamt beschließt der BDH LV-Hessen sein Geschäftsjahr 2009 positiv. Frau Dettmer dankt Frau Gonther für die Korrespondenz mit der Homberger Sparkasse. Frau Wisnet erinnert an den Bonus von 300 €, den der Bund aufgrund des positiven Bundeskongresses an alle Landesverbände ausschüttet. Frau Dettmer wird diesen beantragen. Die Mitgliederversammlung dankt Frau Dettmer für ihren Einsatz.
TOP 4: Bericht der Kassenprüfer
Die Kassenprüfer, Herr Hohl und Herr Scheffer bestätigen, dass alle vorgelegten Unterlagen fachlich und rechnerisch korrekt sind.
TOP 5: Entlastung des Vorstandes
Herr Hohl stellt den Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Dieser wird von den Anwesenden ohne Gegenstimme bei 4 Enthaltungen einstimmig angenommen. TOP 6: Wahl der Kassenprüfer Herr Hohl scheidet turnusgemäß in diesem Jahr aus dem Amt des Kassenprüfers aus. Herr Drach bedankt sich herzlich für seine Unterstützung. Die Mitgliederversammlung wählt Herrn Ingo Mertineit zum Kassenprüfer für das Jahr 2011. Herr Scheffer bleibt weiterhin im Amt.
TOP 7: Anregungen und Vorschläge für die Jahresarbeit
Zur Thematik der Inklusion entwickelte sich eine angeregte Diskussion, deren Ergebnisse hier zusammengefasst werden:
•Frau Wisnet regt für die Fortbildung vom 15.09.2010 an, Frau Dr. Hirschberg als Referentin zum Thema „Menschenrechte“ einzuladen.
•Frau Dietz gibt zu bedenken, dass sie sich in der Inklusionsdiskussion als Zuhörerin empfindet und kein Forum für aktive Teilnahme oder Mitwirkungsmöglichkeiten sieht. Herr Drach erläutert hierzu das Positionspapier des BDH, das im HKM eingereicht wurde. Frau Wisnet ergänzt, dass sie in Gesprächen in Berlin die Thematik der Inklusion bei sinnesgeschädigten Kindern bereits angesprochen habe. Die Bundesregierung muss bis März 2011 eine Stellungnahme zu der unterzeichneten UN- Konvention von 2009 abgeben. Frau Wisnet erläutert weiter, dass § 24 der UN Konvention sehr intensiv diskutiert würde. Hierzu berichtet sie von einer Veranstaltung des Bundesministeriums für Soziales, bei der Eltern einen Kriterienkatalog erstellten, nach denen sinnesgeschädigte Kinder inkludiert werden könnten. Bei diesen Veranstaltungen war leider nur eine geringe Teilnahme seitens der allgemeinbildenden Schulen zu verzeichnen. Frau Wisnet unterstützt die Ergebnisse des Diskussionforums der Feuersteintagung, die eine Offenheit zu allen Wegen darstellte. Herr Drach ergänzt hierzu, dass die Tagung in der Reinhardswaldschule eine der ersten Veranstaltungen war, an der TeilnehmerInnen der allgemeinen Schulen eingeladen waren. Frau Meyer- Büchling bedauert den noch immer fehlenden gymnasialen Bildungsweg für hörgeschädigte Kinder in Hessen. Frau Wolfheimer gibt als Anregung, die Sichtweise der Eltern und des gemeinsamen Unterrichts mit in die Überlegungen einzubeziehen. Frau Dietz betont die Gleichstellung und erinnert an die zu geringen Möglichkeiten an Fortbildungen für hörgeschädigte Erwachsene. Sie warnt vor dem Alleingang einzelner Schulen, und spricht sich für die Aufklärung von Schulen und Eltern aus. Herr Drach betont erneut die Stellung des BDH, dass Inklusion befürwortet wird, aber nur unter den im Positionspapier vorgegebenen Bedingungen. Herr Schleicher regt an, die Fortbildung am 15.09.2010 zu nutzen, um eine hessische Sichtweise zur Thematik zu diskutieren und um fachliche Kompetenz zu wahren. •Herr Schleicher kritisiert die Modularisierung der Ausbildung der LehramtsanwärterInnen in Hessen. Er kritisiert den Mangel an fächerspezifisch ausgebildetem Ausbildungspersonal und sieht hierdurch die Gefahr eines Qualitätsverlustes in der Ausbildung von HörgeschädigtenpädagogInnen. Frau Wisnet erläutert hierzu das Vorhaben einer hessischen Weiterbildungsmaßnahme für FörderschullehrerInnen in der Fachrichtung Hörgeschädigtenpädagogik. Weiterhin erläutert sie ein europäisches Projekt, das sich mit der Ermittlung vergleichbarer Standards der Kompetenzen von HörgeschädigtenpädagogInnen befasst.
•Frau Dietz betont die Notwendigkeit von Weiterbildungen / Qualifikationsmöglichkeiten für Erzieherinnen, die mit hörgeschädigten Kinder und Jugendlichen arbeiten.
TOP 8: Verschiedenes
•Frau Meyer- Büchling hat Kontakt zur Ansprechpartnern für die Assistenz von Taub- Blindheit betroffenen Menschen. Herr Schleicher bietet die Kontakte zum Taub- Blinden- Zentrum in Hannover an. Frau Wisnet wird diesbezüglich Rücksprache mit Herrn Bretz halten. Frau Dettmer wird die Nachfrage in den Bereich der Frühförderung Frankfurt weiterleiten. Frau Dietz bittet um eine inhaltliche Klärung bezüglich der Braille- Schrift und dem Umstand, dass gefühlte Gebärden meist bei taubblinden Menschen mit zusätzlichen Behinderungen eingesetzt werden würden. Sie regt an, weitere Rückmeldungen hierzu auf BDH-Veranstaltungen oder Fortbildungen zu erhalten.
•Herr Drach bittet die Mitgliederversammlung, Ideen und Themenwünsche für die Fortbildungsveranstaltung in 2011 per E-mail zu schicken. Herr Drach bedankt sich für die angeregte Diskussion und schließt die Mitgliederversammlung.
Schwalmstadt, 11.06.2010 S. Gonther (Schriftführerin)